„Ab in den Container“ mit der „Bergbühne“ Wallmerod

Geschrieben von: Leben im Dorf am .

Seit Wochen sind die Schauspieler der „Bergbühne“ im Wallmeröder Scholzehaus am Proben. Unter der Leitung von Bärbel Vienna-Garn üben fünfzehn Personen ein neues Theaterstück ein. Unter ihnen zwei Flüchtlinge, die seit dem Sommer letzten Jahres in Wallmerod untergebracht sind. Die beiden Flüchtlinge lobt die Theaterpädagogin besonders: „Unglaublich ist das Engagement und die Freude am Spielen. Ganz nebenbei sind sie auch ein großer menschlicher Gewinn für die Gruppe!“ Und dass sagen alle Ensemblemitglieder unisono. Einstudiert wird das Stück „Ab in den Container“ von Jutta Golitsch. Ein aktuelles Programm, welches die sozialkritischen Aspekte durch eine illustre Gruppe von verschiedenen Repräsentanten unserer Gesellschaft verdeutlicht. Die Gruppe trifft sich am Abfallcontainer eines Supermarktes. Hier werden kontroverse Standpunkte ausgetauscht, wobei sich aber auch höchst komische Situationen ergeben. Nach dem Klassiker „Jedermann“ aus dem Vorjahr und dem futuristischen Stück „Am achten Tag schuf der Mensch den Menschen“, was im Jahr 2014 aufgeführt wurde, ist „Ab in den Container“ das dritte Werk dem sich die „Bergbühne“ widmet. Die „Bergbühne“, das ist ein „Kind“ des Kulturfördervereins der Verbandsgemeinde Wallmerod, unter dessen Dach sich die Schauspieler agieren.

Neuer Projektchor in der Verbandsgemeinde Wallmerod

Geschrieben von: Leben im Dorf am .

Der Chorgesang, insbesondere der Männerchorgesang, steckt unzweifelhaft in einer Krise. Für viele Vereine wird es immer schwieriger ein aktives Chorleben zu gestalten. Viele Chöre klagen über Mitgliederschwund und Überalterung, was dazu führt, dass schon einige Chöre aufgeben mussten. Die Gründe hierfür sind sehr vielfältig und liegen unter anderem in geänderten gesellschaftlichen Entwicklungen.
 
Der Chorverband Westerwald und der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod nehmen sich diesem Problem an und wollen mit einem Pilotprojekt Abhilfe schaffen. Mit Männern, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, wollen wir einen Projektchor über alle Ortsgrenzen hinaus gründen.

„Gesang verein(t) 60 +“

unter diesem Motto können sich interessierte Sänger zum gemeinsamen Singen einfinden. Senioren, die über ein freies Zeitfenster verfügen und das deutsche Liedgut bevorzugen, sind hier eingeladen.

Symposium in Montabaur endet mit eindrucksvollem Konzert

Geschrieben von: Leben im Dorf am .

Eindrucksvoller hätte die zweitägige Veranstaltung des Chorverbandes Rheinland-Pfalz am Wochenende in den Räumlichkeiten des Landesmusikgymnasiums in Montabaur nicht ausklingen können als mit dem Abschlusskonzert in der Mehrzweckhalle von Elgendorf. Gestern titelte die WZ: „Ein Männerquartett krönt die Tagung.“ Die Vorträge der drei Ensembles, die in Elgendorf ein 300-köpfiges Publikum für eineinhalb Stunden in ihren Bann zogen, dürften nicht nur für passionierte Freunde des Chorgesanges die „Krönung“ des ersten Symposiumtages noch übertroffen haben. Nicht zuletzt deshalb, weil hier in drei Chorgattungen Gesang von Laienchören in Vollendung zelebriert wurde.

Katze Findus feiert mindestens dreimal im Jahr Geburtstag

Geschrieben von: Leben im Dorf am .

„theater am bach“ spielt für Kinder in Hundsangen

Am Sonntag den 27. September hebt sich in der Hundsänger Ollmerschhalle der Vorhang für „Petterson und Findus“. Ab 17 Uhr werden der grantelnde alte Pettersson und seine kluge Katze Findus vor allen Dingen die kleineren Zuschauer begeistern. Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod bietet seinen kleinen und großen Gästen Geschichten, die die „junge bühne am bach“, die Jugendabteilung von „theater am bach“ aus Elz, gekonnt auf die Bühne zaubern wird. Mit großem Erfolg lief das Stück bereits im Elzer Bürgerhaus. Lose Geschichten aus der Kinderbuchreihe wurden zu einem Bühnenstück zusammengefügt.

„Jedermann“ begeisterte das Publikum

Geschrieben von: Leben im Dorf am .

Eine beeindruckende Theatervorstellung bot die „Bergbühne“ im Gemeindezentrum in Hahn am See. Mit dem „Jedermann“ hatten sie sich ein schweres Stück ausgesucht, welches die jungen Schauspieler mit Bravour meisterten. Allen voran Stefan Bubolz, der den Jedermann in einer schauspielerisch perfekten Art und Weise verkörperte. Da stimmte alles, Mimik, Gestik und Sprache beherrschte der Jungschauspieler und überzeugte so das Publikum. Da hatten es seine Kollegen recht schwer neben ihm zu bestehen, doch das gelang auch ihnen perfekt. Die Schule der Theaterpädagogin Bärbel Vienna-Garn war nicht zu verkennen und gepaart mit einer ordentlichen Portion Spielfreude überzeugten die meist jungen Schauspieler das Publikum.

foerderer