Feuerwehrehrenzeichen

Geschrieben von: Leben-im-Dorf am .

Ein Mal im Jahr wird in der Verbandsgemeinde Wallmerod Danke an verdiente, langjährige Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner gesagt. Dank für Dienst an 364 Tagen im Jahr „und das rund um die Uhr“. In diesen Dank schließt Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder jedes Jahr die Verleihung von Ehrenzeichen und Beförderungen im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde ein.

Daher geht an die verdienten, langjährige Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen aus den Wehren der Verbandsgemeinde eine Einladung, um ihnen das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25-jährigen und das Goldene Feuerwehrehrenzeichen für 35-jährigen Dienst und aktive, pflichttreue Tätigkeit in der Feuerwehr zu überreichen. Für die nächsten zehn Jahre werden, nach den Worten von Klaus Lütkefedder, in der Verbandsgemeinde Wallmerod bis zu drei Millionen Euro in die Feuerwehr investiert. Neben Fahrzeugen, Rettungsscheren und Atemschutz wird auch einiges davon in die Ausrüstung und Ausstattung gesteckt. „Ein großer Schluck aus der Pulle“ sind nach den Worten von Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder auch die zusätzlichen 15.000 Euro im nächsten Jahr die als Aufwandsentschädigung an Feuerwehrleute und Feuerwehrfrauen ausgeschüttet werden, wenn der Verbandsgemeinderat dies in einer seiner nächsten Sitzungen beschließt.

Eine Einladung ging auch an Landrat Achim Schwickert, der die Einladung an diesem Tag gerne annahm und gleichzeitig in seinen Begrüßungsworten auf die Entwicklung in den Feuerwehren der zehn Verbandsgemeinden im Westerwaldkreis zu verweisen. Immer mehr rücken seinen Worten nach die ehrenamtlichen Arbeiten der Feuerwehraktiven in den Fokus der Öffentlichkeit. Unter anderem sei die Abhängigkeit von der Elektrizität gestiegen. „Wenn länger als drei Tage der Strom ausfällt geht nichts mehr“ so Achim Schwickert. Als aktuelles Beispiel brachte er den Millionenschaden bei der Firma Schott in Mainz vor, der durch einen Stromausfall entstand „der nur Minuten dauerte“.

Aber auch das „Tagesgeschäft“ der Feuerwehr, mit Feuer, Wasser und Verkehrsunfällen auf Landes- und Bundesstraßen, werde immer komplizierter. „Wir bewegen uns in einem stetigen Wandel“. Hier führte der Landrat die E-Autos an, die durch ihre Akkus in einem Ernstfall auch nicht so einfach zu löschen wären. Die Hauptausstattung für die Feuerwehren käme von der Verbandsgemeinde „ansonsten müssen wir zusammen wirken“.

Danach wurden die begehrten Ehrungen durch Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder, Landrat Achim Schwickert und Verbandsgemeindewehrleiter Klaus Reimann ausgesprochen. Das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen ging an Christoph Heibel, Michael Adams (beide FFW Kuhnhöfen), André Holzbach (FFW Herschbach), Winfried Kloft (FFW Hahn am See/Elbingen), Kevin Merfels (FFW Meudt), René Reichmann (FFW Niederahr) und Marc Schmidt (FFW Wallmerod) überreicht.

Das Goldene Ehrenzeichen ging an Peter Müller (FFW Meudt) und an Heiko Reusch (FFW Weroth). Dieser Rahmen wurde dann noch dazu genutzt Beförderungen auszusprechen. Sebastian Schmidt von der Freiwilligen Feuerwehr Niederahr wurde zum Oberbrandmeister und zum stellvertretenden Wehrführer ernannt und als Ehrenbeamter für die nächsten zehn Jahre vereidigt. Matthias Kremer wurde zum stellvertretenden Wehrleiter der Feuerwehr Wallmerod ernannt.

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