Dorfmobil bekommt Verstärkung

Geschrieben von: Leben im Dorf am .

Wer nicht mit dem eigenen Auto zum Corona-Impfzentrum nach Hachenburg fahren kann und auch sonst keine Mitfahrgelegenheit hat, für den ist das Dorfmobil eine echte Alternative. Jetzt werden die Beförderungskapazitäten noch einmal deutlich erhöht. Neben der Firma Avatar aus Wallmerod konnte Bürgermeister Klaus Lütkefedder auch die Firma Schäfer aus Hundsangen als Partner für Fahrten zum Impfzentrum gewinnen. Ab sofort können Fahrten über die Rufnummer 06435/508-508 (Fa. Avatar) und zusätzlich auch über die Rufnummer 06435/508-509 (Fa. Schäfer) angemeldet werden. Auch die Hilfsangebote für die häusliche Versorgung, die in den Gemeinden beim ersten Lockdown eingerichtet worden sind, stehen weiterhin zur Verfügung. Wer Bedarf hat, kann sich gerne an die Ansprechpartner in der folgenden Liste (PDF) wenden.

pdfHelferliste-Jan-2021.pdf

Corona Nachbarschaftshilfe 

Mit dem Dorfmobil zum Impftermin

Geschrieben von: Leben im Dorf am .

Bei der Telefonnummer 0800/5758100 glühen die Drähte. Seit dem 04.01.2021 möchten sich viele, die 80 Jahre oder älter sind, einen Termin für die Corona-Impfung in einem Impfzentrum sichern. Wenn man zu den Glücklichen gehört, die durchgekommen sind und einen Termin ergattert haben, kommt oftmals gleich die nächste Frage: Wie komme ich zum Impfzentrum hin? Denn geimpft werden kann man erst einmal nur in dem Impfzentrum, das für den Wohnort zuständig ist. Das ist für die Westerwälder in Hachenburg. Während das Land an einer Lösung arbeitet, hat die Verbandsgemeinde Wallmerod schon ein Angebot am Start. Ab sofort kann mit dem Dorfmobil zum Impfzentrum nach Hachenburg gefahren werden.

Neue Corona-Regeln für den Dezember

Geschrieben von: Leben im Dorf am .

Kontakte noch weiter reduzieren, Maskenpflicht erweitern und keine überfüllten Geschäfte bei den Weihnachtseinkäufen. Vor allem auf diese Eckpunkte haben sich Bund und Länder beim letzten Corona-Gipfel verständigt. In Rheinland-Pfalz besteht jetzt Klarheit, wie die Regelungen umgesetzt werden. Seit dem 01.12.2020 gilt die 13. Corona-Bekämpfungsverordnung.

Es bleibt auch bei der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung bei den bisherigen Leitlinien: Begegnungen auf ein absolutes Mindestmaß begrenzen. Wo Begegnungen zwingend stattfinden müssen, gelten die „AHA+AL“-Regeln: Abstand, Hygienemaßnahmen, Alltagsmasken, CoronaWarnApp und Lüften.

Deshalb steht die zentrale Botschaft in der neuen Verordnung ganz am Anfang. Jeder ist aufgerufen, die Kontakte zu anderen Personen auf ein Minimum zu reduzieren. Auch für private Treffen in den eigenen vier Wänden gibt es klare Spielregeln: Maximal 5 Personen aus zwei Haushalten sollen sich nur noch treffen, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht mitzählen. In der Öffentlichkeit ist die Regelung verbindlich zu beachten.

Appell an die Westerwälderinnen und Westerwälder!

Geschrieben von: Leben im Dorf am .

Landrat Achim Schwickert:

LRAchimSchwickert 2020Liebe Westerwälderinnen und Westerwälder,

Ich wende mich heute vor dem Hintergrund der immer weiter steigenden Fallzahlen auch im Westerwaldkreis an Sie.
Die Zahl der Appelle vieler Stellen und Personen häufen sich exponentiell zu den steigenden Fallzahlen. Und auch ich habe mich dazu entschlossen, mich als Landrat unseres Westerwaldkreises an Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, zu wenden.

Bei sachlicher Betrachtung ist Folgendes festzustellen:

Fakt ist: Die Pandemie ist nicht vorbei.
Fakt ist: Das Virus nützt nach wie vor jede Chance, um bei zu geringem Abstand von dem einen Menschen auf den anderen überzuspringen.
Fakt ist: Die Zahlen steigen nicht nur dynamisch, sondern rasant im ganzen Kreisgebiet aus den unterschiedlichsten Gründen und Situationen an.
Fakt ist aber auch: Keine wie auch immer gearteten Empfehlungen, Hinweise, Aufforderungen oder Appelle und auch Anordnungen werden den Einzelnen davon entbinden können, sich in seinem persönlichen Bereich nach bestem Wissen und Gewissen einzuschränken.

Die Wissenschaft, aber auch die täglichen Erfahrungen im Gesundheitsamt, zeigen uns ganz klar: Die Ausbreitung des Virus hängt direkt und ausschließlich von der Zahl der Kontakte, der Begegnungen und Alltagssituationen ab, die jeder von uns hat. Die Ausbreitung des Virus erfolgt dabei in besonderem Maße immer dann, wenn wir Menschen uns zusammen ohne Masken, ohne jeglichen Abstand und ohne Lüftung über einen Zeitraum von mehr als 15 Minuten gemeinsam aufhalten und auch nur einer von uns dabei das Virus in sich trägt. Es gilt deshalb, diese Situationen überall dort zu vermeiden, wo sie nicht notwendig sind. Die steigenden Fallzahlen sind - zumindest hier im Westerwaldkreis derzeit noch - weitestgehend zurückzuführen auf Feierlichkeiten und Zusammenkünfte jeglicher Art, meist im privaten Bereich, bei denen die Abstandsregelungen eben nicht eingehalten werden.

foerderer

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